Editorial Design

Ein Plakat fängt einen Moment ein, ein Magazin erzählt eine ganze Reise. In meinen Editorial-Projekten verschmelzen Text und Bild zu einer Einheit, die über das bloße Betrachten hinausgeht. Es geht um die Haptik des Layouts und die Kraft der visuellen Hierarchie, die den Leser leitet und inspiriert.

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Ein dunkelgraues, quadratisches Magazin liegt weit aufgeschlagen auf einer braunen Fläche. Das Cover zeigt ein minimalistisches Punktraster mit blau-roten Farbakzenten und den Titel ‚NICHT ATMEN – Sie vergiften unsere Umwelt‘.
Detailaufnahme des Inhaltsverzeichnisses auf einer mattschwarzen Seite. Die Kapitelnummern sind in Weiß gehalten, während die Überschriften wie ‚Abschmelzen der Polkappen‘ und ‚Manipulation und Zensur‘ einen sachlichen, wissenschaftlichen Charakter vermitteln.
Innenansicht einer Doppelseite mit viel Weißraum auf dunklem Grund. Links steht ein kurzes Zitat von Dr. Roy Spencer in Weiß, während auf der rechten Seite ein längerer Textblock von Prof. Paul Reiter über die wissenschaftliche Arbeit des IPCC informiert.
Layout zum Thema ‚Manipulation und Zensur von wissenschaftlichen Berichten‘. Die linke Seite wird durch eine große, graue Headline dominiert, rechts ist das Porträtfoto von Prof. Frederick Seitz neben seinen kritischen Thesen zur Klimaforschung platziert.
Eine großformatige Doppelseite mit einem komplexen Liniendiagramm auf einem feinen Punktraster. Rote und blaue Balken visualisieren Temperaturabweichungen über das 20. Jahrhundert hinweg, ergänzt durch Markierungen wie ‚Nachkriegswirtschaftsboom‘.
Nahaufnahme des geschlossenen Magazins von der Seite. Die haptische Qualität des matten Papiers und die saubere Bindung sind erkennbar. Der weiße Titel ‚NICHT ATMEN‘ bildet einen scharfen Kontrast zum dunklen, gemusterten Hintergrund.
Nahaufnahme eines minimalistischen Buchcovers. Auf weißem, ungestrichenem Papier steht in kleiner, serifenloser Schrift der Titel ‚NON PLACES‘ über drei dicken, horizontalen schwarzen Balken.
Aufgeschlagene Broschüre: Die linke Seite zeigt ein kurzes einleitendes Zitat von Marc Augé. Rechts dominiert ein riesiges, dunkelblaues ‚C‘ als Initiale für das Inhaltsverzeichnis (Contents), das schlicht darunter gelistet ist.
Doppelseite zum Kapitel ‚Antike Türen‘. Links eine detailreiche Schwarz-Weiß-Fotografie einer verwitterten, geschlossenen Doppeltür aus Holz. Rechts ein großflächiges ‚A‘ als Gestaltungselement neben einem erklärenden Fließtext.
Perspektivische Ansicht einer Magazinseite. Eine Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt eine moderne, fast abstrakte Architektur-Skulptur in einer hellen Halle. Der Begleittext rechts thematisiert die Architekturtheorie und Leitsätze wie ‚Form follows function‘.
Layout einer Doppelseite über Schlösser und Ruinen. Ein großformatiges Foto zeigt den verfallenen, gotischen Innenraum eines Gebäudes mit Kreuzrippengewölbe. Ein weißes, plastisch wirkendes ‚S‘ steht als Initiale im Bildvordergrund.
Dynamische Doppelseite zum Thema Urbanität. Eine Weitwinkel-Fotografie blickt von unten auf zwei parallel verlaufende Rolltreppen in einem modernen, lichtdurchfluteten Gebäude. Ein großes schwarzes ‚R‘ ist zentral im unteren Bildbereich platziert.
Kampagnen-Plakat gegen Überfischung: Das Hinterteil einer Dorade ragt aus eingeschlagenem Zeitungspapier heraus, auf dem eine Todesanzeige für die eigene Spezies abgedruckt ist. Ein schwarzer Kasten am unteren Rand informiert über die weltweite Überfischung.
Konzeptionelles Poster zum Artenschutz: Die rote Schwanzflosse eines Rotbarsches ist in Zeitungspapier eingewickelt, das als Traueranzeige gestaltet ist. Das minimalistische Design auf weißem Grund betont die Botschaft der ökologischen Krise.
Visuelle Mahnung zur Nachhaltigkeit: Ein Kabeljau, eingehüllt in eine fingierte Todesanzeige auf Zeitungspapier. Die Gestaltung konfrontiert den Betrachter mit der Endgültigkeit des Artensterbens durch kommerzielle Nutzung.
Die ausgebreitete Umschlagseite des Magazins: Auf der rechten Hälfte (Vorderseite) steht zentriert der Titel ‚Phobia‘ in dezenter, grauer Typografie auf weißem Grund. Die linke Hälfte (Rückseite) zeigt einen kleinen, ebenfalls zentrierten Textblock, der die wissenschaftliche Definition einer Phobie wiedergibt.
Erste Innen-Doppelseite zum Thema Triskaidekaphobie (Angst vor Freitag dem 13.): Die rechte Seite wird von einem großformatigen, dunkelgrauen ‚T‘ dominiert, das in einer serifenbetonten Schriftart kopfstehend (gestürzt) abgebildet ist. Überlagert oder daneben platziert leuchtet die Zahl ‚13‘ in kontrastreichem Orange. Oben links in der Ecke der Doppelseite befindet sich ein kompakter Textblock mit der Definition und Erklärung dieser Phobie.
Zweite Innen-Doppelseite zur Hoplophobie (Angst vor Schusswaffen): Zentral im Layout steht die dunkle Silhouette einer Pistole, deren Fläche komplett mit einem feinen Textmuster des Wortes ‚Hoplophobie‘ ausgefüllt ist. An der Mündung der Waffe ist der erklärende Text strahlenförmig angeordnet, was optisch an einen Schuss erinnert. Im unteren rechten Bereich sind drei farbig versetzte Fadenkreuze abgebildet, in deren Zentrum das Wort ‚Angst‘ steht.
Dritte Innen-Doppelseite zur Peniaphobie (Angst vor Armut): In der Mitte des Layouts ist ein weißes, weit geöffnetes Portemonnaie abgebildet, in dem lediglich eine einzelne Cent-Münze liegt. Rechts daneben steht in der markanten Typografie und dem Layout einer bekannten Wodka-Marke der Schriftzug ‚ABSOLUT BLANK‘. Direkt darunter befindet sich der Textblock mit der Definition und Erklärung dieser Phobie.
Vierte Innen-Doppelseite zur Arztphobie: Die rechte Seite zeigt die Fotografie eines gealterten, leicht verwitterten Wegeschilds, auf dem in nüchternen Buchstaben das Wort ‚Arzt‘ zu lesen ist. Die linke Seite der Doppelseite bildet den ruhigen Gegenpol und enthält ausschließlich den Textblock mit der Definition und Erklärung dieser Phobie.
Sechste Innen-Doppelseite zur Dikephobie (Angst vor der Justiz): Zentral im Layout ist eine Abbildung der Justitia mit ihrer Waagschale zu sehen. In der linken Schale steht das Wort ‚Justiz‘, in der rechten das Wort ‚Phobie‘. Die gesamte Grafik ist als zweifarbige, leicht versetzte Überlagerung in Orange und Blaugrau gestaltet, was einen irritierenden Flimmer-Effekt erzeugt. Rechts daneben ist der Textblock mit der Definition und Erklärung dieser Phobie platziert.
Siebte Innen-Doppelseite zur Chronophobie (Angst vor der Zeit): Die rechte Seite zeigt die Fotografie einer Uhr, die durch eine starke radiale Bewegungsunschärfe wie in rasender Rotation wirkt. Über das Bild gelegt ist der Textblock: ‚Von nichts gibt es so viel, wie von der Zeit. Es kommt immer neue nach‘. Auf der linken Seite befindet sich, korrespondierend zum Layout, der Textblock mit der Definition und Erklärung dieser Phobie.
Achte Innen-Doppelseite zur Amnesiophobie (Angst vor Gedächtnisverlust): Auf der linken Seite sind zwei identische Illustrationen eines menschlichen Gehirns in Orange und Blaugrau leicht versetzt übereinandergelegt, was eine optische Unruhe erzeugt. Daneben stehen Infotexte zur Funktionsweise des Gehirns. Auf der rechten Seite ist der Titel ‚Amnesiophobie‘ fünfmal direkt untereinander ohne Zeilenabstand gesetzt. Die Farbsättigung der Schrift nimmt von oben nach unten stetig ab, bis sie fast im Weiß des Hintergrunds verschwindet. Unten rechts befindet sich der Textblock mit der Erklärung zur Phobie.
Neunte und letzte Innen-Doppelseite zur Arithmophobie (Angst vor Zahlen): Das gesamte Layout ist um etwa 15 bis 20 Grad im Uhrzeigersinn gedreht, was eine dynamische Schräglage erzeugt. Auf der rechten Seite füllt ein massiver Block aus zahllosen Ziffern die Fläche, aus dem sich der Titel ‚Arithmophobie‘ in einer erhabenen, dreidimensionalen Optik dem Betrachter entgegenstreckt. Die linke Seite besteht aus einer petrolgrünen Fläche, auf der der Textblock mit der Definition und Erklärung der Phobie platziert ist.
Sarkastisches Werbeplakat: Eine gelbe Jin-Ling-Packung in einem düsteren Keller-Versteck. Die Headline zeigt ein typografisches Wortspiel, ergänzt durch den Slogan ‚Zug um Zug ins Paradies‘.
Close-up des Magazin-Covers mit dem Titel „Öffentliche Toiletten //“. Minimalistisches Design auf lichtgrauem Grund mit serifenloser Typografie. Eine metallische Buchschraube ist als Teil der Bindung sichtbar.
Magazin-Innenseite über die Geschichte antiker Toiletten. Links ein Foto historischer Steinlatrinen, darüber die Headline „Hüte Dich...“ in Orange und Schwarz. Rechts ein strukturierter Textblock in einer modernen Sans-Serif. Das Layout besticht durch viel Weißraum und eine klare Hierarchie.
Geöffnete Doppelseite mit dem Titel „Zwischen Fäkalien & Luxus“. Ein asymmetrisches Raster ordnet das Foto einer modernen Anlage oben rechts und die Typografie unten links an. Ein oranges Ampersand dient als zentrales gestalterisches Verbindungselement.
Redaktionelles Layout zum Thema Toiletten-Graffiti. Die rechte Seite zeigt eine großformatige, angeschnittene Fotografie einer beschmierten Kabine. Die linke Seite enthält einen einspaltigen Fließtext unter der orangefarbenen Überschrift „Scheißhausparolen“.
Rückseite des Magazins mit minimalistischer Grafik. Eine durchgehende orangefarbene Linie verläuft horizontal über die Fläche. Darüber platziert der kleingedruckte Satz „gemeinsam durch dick & dünn“. Die Bindung durch zwei silberne Buchschrauben ist deutlich erkennbar.
Event-Plakat auf braunem Hintergrund: Am linken Rand sind abwechselnd helle und dunkle Finger so untereinander gereiht, dass sie die Tasten eines Klaviers abbilden. Rechts daneben stehen der Titel ‚SOPRA‘ in Blau sowie die Veranstaltungsdetails.
Zweiteiliges Inhaltsverzeichnis eines Kunstmagazins. Das Layout nutzt eine klare typografische Hierarchie mit großen, olivgrünen Seitenzahlen. Im unteren rechten Bereich zieht sich ein dynamischer, grüner Farbspritzer über beide Seiten, der die strenge Rasterstruktur künstlerisch aufbricht.
Zweiteiliges Inhaltsverzeichnis eines Kunstmagazins. Das Layout nutzt eine klare typografische Hierarchie mit großen, olivgrünen Seitenzahlen. Im unteren rechten Bereich zieht sich ein dynamischer, grüner Farbspritzer über beide Seiten, der die strenge Rasterstruktur künstlerisch aufbricht.
Doppelseitiges Inhaltsverzeichnis zum Thema PTBS. Eine großformatige Fotografie eines Kindes mit einer Kuh in einer kargen Landschaft bildet den Hintergrund. Die Inhaltsangaben sind im oberen Drittel über dem Horizont platziert, wobei dunkelrote Seitenzahlen Akzente in der ansonsten kühlen, weiten Bildkomposition setzen.
Schrägansicht einer quadratischen Broschüre im Vintage-Look mit dem Titel ‚OBS STOP LESZENZ‘. Das Cover zeigt ein rot-weißes Absperrband mit dem Aufdruck ‚DEFEKT‘ und die Headline ‚Das Herz des Kapitalismus?‘.
Aufgeschlagene Broschüre: Die linke Seite informiert über ‚Psychische Obsoleszenz‘. Rechts ist ein haptisches Falt-Element eingesteckt, das als Endlosschleife konzipiert ist und zum spielerischen Entdecken der Inhalte einlädt.